2019 - mein fotografischer Weg

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2019

Mein erstes Mal...

Puh war das komisch.
Bisher hatte ich nur geknipst. :-)
Doch heute wollte ich das erste mal "richtig" fotografieren.

Ich hatte mit verschiedenen Apps meinen Einsatz geplant und zog mit meiner Kamerea,
einer Canon EOS 1300D, Kitobjektiv und Stativ los.

Das jetzt noch mehr Leute mit Kamera und Stativ da waren, half mir auch nicht.

Doch was hatte ich eigentlich erwartet?

mein nächstes Vorhaben lag an einem weniger belebten Ort.
Die Bergkirche Beucha.

Das Motiv, welches ich mir hier vorstellte, war die Spiegelung der Kirche im Wasser bei Sonnenuntergang.

Während meines fotografierens versammelten sich einige Jugendliche oberhalb meines Standortes.
Sie warteten geduldig bis ich mit fotografieren fertig war. Darüber hab ich mich sehr gefreut.

Am Störmthaler See, einem gefluteten Braunkohletagebaurestloch, findet man diverse Locations um seiner Fotoleidenschaft zu frönen.

in unseren Breiten die Milchstraße zu fotografieren ist ein schwieriges Unterfangen.

Dennoch woltte ich schauen was da geht.
Unterhalb der Aussichtsplattform von Störmthal entdeckte ich einen befestigten Steg.
Am Ziel angekommen gefiel mir die Örtlichkeit dann doch nicht.
Nachdem ich mich etwas umsah entdeckte ich einen hübschen Holzsteg,
welcher aber leider eingezäunt und somit für mich unerreichbar war.
Ich ging zurück und entdeckte eine Steingruppe im Wasser.
Ich hatte mein Motiv gefunden.
obwohl ich die Milchstraße fotografieren konnte....
...entstand das schöne Bild bei Sonnenuntergang.

Im August verbrachte ich ein Wochenende mit meiner Frau im Berghotel an der Bastei. Natürlich war auch fotografieren in der Natur vorgesehen.
als erstes suchten wir die Panoramaaussicht auf und warteten dort die goldene Stunde ab.

Als wir uns zum Abendessen im Panoramarestaurant aufhielten, sahen wir ein Gewitter herannahen.
Da wir mit dem Essen fertig waren gingen wir nach draussen und bestaunten was uns da geboten wurde.
Links die Festung Königstein.
Ich erfreute mich gerade an der S-Bahn(weißer Strich), welche aussah wie eine Modellbahn.
Plötzlich schossen zeitgleich die drei Blitze herab.
Hoffentlich kam niemand zu Schaden.

am nächsten Morgen klingelte 4.30 Uhr mein Wecker. Völlig verschlafen begab ich mich nach draussen.
Wie ich erwartet habe, war ich nicht der einzige mit dieser Idee.
Als ich an meinem gewählten Platz angekommen bin und diese Kulisse sah, war ich sofort hellwach.
nach dem Frühstück brachen wir zu einem Ausflug zur Panska Skala (Herrenhausfelsen) auf.
Für einen kleinen Imbiss machten wir einen Zwischenstop am Lichtenhainer Wasserfall.
Da dieser ja aller halbe Stunde für ein paar Sekunden aktiviert wird, habe ich meine Kamera vorher nach bestem Wissen eingestellt.

die Panska Skala (Herrenhaus Felsen) in der Tschechischen Republik.
Am nächsten Morgen hieß es wieder zeitig Aufstehen.
Es hatte in der Nacht geregnet und ich hatte die Hoffnung, dass sich im Tal der Nebel sammelte.
Ich sollte nicht enttäuscht werden. Es war Nebel. Und wie.
Er hing wie eine Glocke über der ganzen Bastei. Doch als es allmählig heller wurde, war ich auch diesmal von dem Anblick überwältigt.
Totale Stille (abgesehen von den Auslösegeräuschen der Kameras), nur ab und an ein Geräusch eines Tieres.
Die Stimmung war Magisch.

Schon seit Wochen fieberte ich unserem einwöchigen Urlaub an der Ostsee entgegen. Ich hatte mir viel vorgenommen.
Doch was soll ich sagen. Es kam oft anders als gedacht.

Großenbrode war fast Menschenleer. In der nächsten Woche wollten einige Geschäfte schon die WInterpause einläuten und die Türen schließen.
So war es nicht verwunderlich, dass ich um 5.00 Uhr völlig allein am Strand war. Und es war herrlich!!!
Ich hatte mir für diese Woche vorgenommen an meiner Bildgestaltung zu arbeiten und da das Eine oder Andere ausprobieren.

am Weststrand der Insel Femahrn durften wir bei stürmischer See bewundern wie die Sonne im Meer verschwand. Interessant war der Umstand, dass sich kurz vor Sonnenuntergang mehrere Leute zu diesem Ereignis aus Ihren Wohnwagen und Bugalows am Strand einfanden.
in unserer Urlaubswoche durfte ich noch EINIGE schöne Sonnenaufgänge sehen.

An unserem letzten Abend besuchten wir noch den Weissenhäuser Strand. Genau die Stelle, welche ich geplant hatte.
Und die Natur hat an diesem Abend noch einmal alles gegeben um die Menschen zu beeindrucken.

2019 haben wir auch Wanderungen unternommen.
Nach den vielen tollen Sonnenauf- und -untergängen sollte es dieses mal etwas ganz anderes werden.
Wasserfälle, Nahaufnahmen und Felsen sollten die Motive der Begierde sein.
auf unserer Wanderung von Elend nach Schierke und zurück fanden wir die kalte Bode wunderschön.
mein erster "glowing mushroom"
Elfenlicht
ganz besonders schön fanden wir die Ilsefälle bei Ilsenburg.
Auf Grund der Regenfälle der vergangenen Tage führte die Ilse reichlich Wasser.
Zu guter Letzt fanden wir uns zum Sonnenuntergang am Hamburger Wappen, einem Teil der Teufelsmauer, ein.
Der Anblick war überwältigend. Die Sonne tauchte die Felsformation für einen Moment in ein wunderschönes Licht ein.
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